Mobilisierung gegen die G20


Nicht nur in Hamburg, sondern auch in Berlin laufen die Vorbereitungen gegen den G20 auf Hochtouren. So wurden uns Aufnahmen einer Wandzeitung, welche zur Teilnahme am antiimperialistischen Block aufruft und in Kreuzberg angebracht wurde, zugesandt.

Außerdem gab es eine Graffiti-Aktion im Bezirk Neukölln und es wurden unzählige Plakate verklebt.



Kundgebung: Internationale Kampagne zur Verteidigung des Lebens und des Gesundheit vom Vorsitzenden Gonzalo

Anlässlich der aktuellen Versuche der Reaktion die Emordung des Vorsitzenden Gonzalo vorzubereiten, haben Genossen der Kommunistischen Partei Brasiliens (Rote Fraktion) zu einem Internationalen Aktionstag aufgerufen, dem sich bereits Genossen aus unterschiedlichen Ländern angeschlossen haben.

Auch in der BRD wird es in der kommende Woche mit Sicherheit einige Aktivitäten anlässlich des Internationalen Aktionstages geben. In Berlin wird am

Mittwoch, den 22. März um 16:00 Uhr eine Kundgebung vor der peruanischen Botschaft (Mohrenstr. 42, nähe U-Bahn Hausvogteiplatz) stattfinden.

Verteidigt das Leben des Vorsitzenden Gonzalo!

Veranstaltung über den Kampf der Armen Bauern und die Frauenbewegung in Brasilien

Fast jeden Monat können wir in der bürgerlichen Presse etwas über die Krise der Herrschenden in Brasilien lesen und wie sich ihre unterschiedlichen Fraktionen im Land bekämpfen. Dabei erscheint allerdings der Kampf des brasilianischen Volkes um die die endgültige Niederwerfung dieser völkermörderischen Lakaien des Imperialismus höchstens als eine Randnotiz. Ab und zu bekommen wir eine eine Meldung über Straßenschlachten in den Metropolen des Landes vorgesetzt. Doch es gibt auch die Entwicklung des Kampfes auf dem Land, wo die armen und landlosen Bauern für die Eroberung des Landes kämpfen und dabei zu dutzenden von den Grundbesitzern und der Militärpolizei getötet und zu Tausenden vertrieben werden. Besonders die Liga dos Camponeses Pobres (dt.: Liga der armen Bauern; LCP) spielt hierbei eine wichtige Rolle in der Organisierung des Kampfes der Bauern, z.B. durch Landbesetzungen.

Auch der Kampf der Frauen entwickelt sich weiter in Brasilien. Im Jahr 2000 wurde die Movimento Feminino Popular (dt.: Volksfrauenbewegung; MFP) gegründet. Die brasilianischen Frauen leiden besonders unter den Ausdrücken des Patriarchats, täglich sind sie patriarchaler Gewalt und Morden ausgesetzt, die Täter kommen häufig ohne eine Verurteilung davon. Aus diesem Grund organisiert die MFP die Frauen und führt sie im Kampf gegen das Patriarchat und den Imperialismus, der Brasilien in seiner rückständigen Situation hält. Eine große Führerin von ihnen war Genossin Sandra Lima, die letztes Jahr im Juli verstarb. Sie kämpfte unermüdlich für die in Armut lebenden Massen und insbesondere für die Frauen.

Im Rahmen der Vorbereitungen des diesjährigen Frauenkampftages am 8. März kommen darum Vertreter der LCP und der MFP zu Besuch und berichten über die Situation und die Kämpfe in Brasilien.

24. Februar | 19:00 | Zielona Gora |Grünberger Straße 73 | Berlin

 

Veranstaltung: Internationaler Aktionstag in Solidarität mit den politischen Gefangenen in Indien


2017 jährt sich zum 50. Mal die Revolte in Naxalbari – einem der bedeutsamsten Momente in der Geschichte Indiens. Damals erhoben die armen Bauern Indiens voll Kraft und Zuversicht Stimme und Faust gegen die Großgrundbesitzer und den Imperialismus. Und auch wenn die Rebellion damals blutigst von der Reaktion niedergeschlagen wurde, so scheint ihr Feuer in Indien immer noch hell und inspiriert ganze Generationen von Revolutionären zum Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung.

In diesen letzten 50 Jahren des Kampfes seit der Revolte in Naxalbari hat sich viel in Indien getan. Die Kämpfe der Massen haben in ganz Indien an Intensität, Umfang und Entschlossenheit zugenommen. Der Volkskrieg wurde begonnen, die Kommunistische Partei Indiens (Maoistisch) gegründet und die Volksbefreiungsguerillaarmee sowie Stützpunktegebiete aufbaut. Seit damals versucht die Reaktion diese gerechtfertigten Kämpfe des indischen Volkes im Blut zu ertränken oder mundtot zu machen. Über 10.000 politische Gefangene schmoren aktuell in Indien in den Knästen der Reaktion.

Am 28. Januar findet deswegen der Internationaler Aktionstag in Solidarität mit den politischen Gefangenen in Indien statt.  Aus diesem Anlass wird es am kommenden Samstag den 28.1. um 17 Uhr eine Veranstaltung im Blauen Salon des Mehringhofes geben, zu der wir alle Interessierten herzlichst einladen.

Internationalistisches Kollektiv
inter_kollektiv@gmx.de

Aufruf zur Oury Jalloh-Demo in Dessau

Im folgenden verbreiten wir einen Aufruf der Genossen vom Internationalistischen Kollektiv zu Teilnahme an der Oury Jalloh-Demostrantion am 7. Januar in Dessau:

Oury Jalloh - Das war Mord!
Dieses Jahr jährt sich zum elften Mal der Mord an Oury Jalloh, begangen von diensthabenden Bullen in einer Dessauer Polizeiwache. Oury wurde, nach dem er von der Polizei festgenommen und auf die Wache gebracht wurde, am 7. Januar 2005 auf eine Matratze in einer Zelle geschnürrt und bei lebendigem Leibe verbrannt.
Der Mord an Oury ist kein Einzelfall, keine Tat begangen von "verwirrten Einzeltätern", sonder reiht sich ein in eine Reihe von rassistisch motivierten Morden. Wie bei der NSU oder zuletzt am 28. September in Berlin als ein Flüchtling von der Polizei erschossen wurde, werden die Täter vom Staat gedeckt. Kein Polizist wurde jemals für den Mord zur Rechenschaft gezogen. Und die Lüge der Behörden, Oury habe ein herkömliches Feuerzeug mit in die Zelle geschmuggelt und sich mit festgebundenen Händen und Füßen selbst verbrannt, ist für jeden der einmal von der Polizei kontrolliert wurde oder über gesunden Menschenverstand verfügt eine Absurdität!
Der Mord an Oury war ein Mord begannen von Beamten im Dienst des deutschen Imperialismus. Migranten und Flüchtlinge sind in der BRD kontinuierlich Rassismus ausgesetzt, werden von den Bullen schikaniert, auf dem Amt als Bürger zweiter Klasse behandelt, verdienen bei gleicher Arbeit weniger als deutsche Kollegen und müssen unter schlechteren Arbeitsbedingungen schuften. Der Rassismus und der deutsche Chauvinismus dienen nur dazu, den geeinten Kampf des Proletariats zu hindern und den ökonomischen Interessen der Herrschenden.
Doch wir lassen uns nicht Spalten. Fest steht:

Oury Jalloh – Das war Mord!
Am 7. Januar nach Dessau!


 

Nieder mit G20 und OSZE

Vergangene Woche fand in Hamburg, geschützt von 13.200 Bullen, das OSZE-Treffen statt. Revolutionäre Genossen hatten zu einer kämpferischen Demo gegen das Treffen und die de-facto Besetzung Hamburgs aufgerufen (Aufruf: Hier). Der Gipfel diente der Polizei u.a. als "Generalprobe" für den G20 Gipfel, der im nächsten Juli in Hamburg stattfinden wird. An der Demo beteiligten sich über 2.000 Menschen, die sich vom engen Spalier und der Machtdemonstration des Staates nicht einschüchtern ließen. Der Bericht zu der Demo kann in unterschiedlichen Sprachen hier gefunden werden.

Auch aus Berlin mobilisierten Genossen zu der Demo und in Vorbereitung für das G20 Treffen:





Bei Interesse an einer gemeinsamen Anreise oder Aktionen anlässlich des G20 meldet euch gerne bei den Genossen des Internationalistischen Kollektivs (inter_kollektiv@gmx.de)!